Landschaftliche Schönheiten, interessante Natur
- Der Teltowkanal (Kanal und Machnower See) verbindet die 3 Orte und ermöglicht dem Wanderer abwechslungsreiche touristische Ziele zu Fuß oder per Fahrrad zu erleben.
- Der Machnower See ist auf vorhandenen Wegen zu umwandern und bietet wechselnde Ausblicke auf den See und schöne Aussichten auf das gegenüberliegende Ufer. Abstecher zu verschiedenen historischen Gebäuden und in eine abwechslungsreiche interessante Natur (Bäketal, Weinberg, Seeberg) machen diese Wanderroute besonders reizvoll. Die Teltowkanalaue erstreckt sich von Berlin-Lichterfelde über Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf bis hin zum Griebnitzsee in Potsdam-Babelsberg und ist eine landschaftlich ebenfalls abwechslungsreiche Wanderroute, auf der man je nach Wanderlust sowohl auf der südlichen, brandenburgischen Seite als auch auf der nördlichen Seite (Berlin-Kleinmachnow) wandern kann, allerdings immer nur abschnittsweise (näheres Kapitel 5.1) Wege am direkten Uferbereich sind vielerorts gar nicht oder nur in sehr mangelhaftem Zustand zu nutzen. Die Kanalaue ist damit bis jetzt nicht durchgängig mit Rad- und Wanderwegen erschlossen. Hier ist ein großes, zukünftig noch zu entwickelndes Potenzial vorhanden (näheres Kapitel 5.1).
- Aufgereiht – wie an einer Perlenkette – liegen rechts und links des Teltowkanals touristische Sehenswürdigkeiten. Diese sind auf einem Flyer der IG Teltowkanalaue als sogenannte Landmarken zusammengestellt worden und auf einer Landkarte eindrucksvoll ersichtlich (QV 1). Über den Stand der Planungen und Ausbaupläne informiert die IG Teltowkanalaue auf ihrer homepage.
Landmarken an der Teltowkanalaue
Quelle Interessengemeinschaft Teltowkanalaue
Landschaftlich interessante Gebiete darüber hinaus
- Das Gebiet des Seebergs und der Kiebitzberge auf Kleinmachnower Gebiet (Nordufer).
- Die nördliche Parforceheide – nordwestliches Stahnsdorf bis Potsdam – Babelsberg/Jagdhaus Stern, sowie die südlichere Parforceheide westlich und südlich des Güterfelder Sees. Beide Gebiete sind LSG. Es sind ruhige Waldgebiete mit einem größeren Kiefernwaldbestand, aber auch Mischwald ist anzutreffen. Die Parforceheide wird durch so genannte Gestelle geprägt, Waldschneisen, die schon zu Zeiten des Soldatenkönigs aus Jagdgründen angelegt wurden. Vor allem in der südlicheren Parforceheide kann man eine wunderbare Stille genießen
- Der Güterfelder Haussee mit einer Badestelle und idyllischen Ausblicken auf den Schlossturm und den Kirchturm von Güterfelde.
- Die Rieselfeld-Landschaften südlich von Ruhlsdorf sowie zwischen Güterfelde, Schenkenhorst und Sputendorf. Sie sind für Wanderer, Radfahrer und Reiter gleichermaßen eine noch zu erschließende Gegend.
- Die Landschaft um den Buschgraben und dem Buschgraben-See in Kleinmachnow.
- Die ehemaligen Grenzstreifengebiete zwischen Berlin, Kleinmachnow und Potsdam. Sie sind vor allem botanisch interessant, weil hier auf dem ehemals kahl gehaltenen Grenzstreifen eine natürliche Wiederbesiedlung zu beobachten ist (Pflanzen-/Baumsuccessionen) oder Auswirkungen der Wiederaufforstung.
- Die "Japanische Kirschbaumallee" auf dem Grenzstreifen zwischen Berlin-Lichterfelde und Teltow.
- Die Ackerbau und Ackerrain-Landschaft Teltow-Ruhlsdorf – Stahnsdorf. Auf den Wegen dazwischen hat man weite Ausblicke und findet eine besondere Flora.
- Das NSG/LSG Bäketal. Eine romantische Auenlandschaft, mit Erlenarten, Pappeln und sehr alten Eichen. Dazu gehört der Naturlehrpfad Bäketal auf der „Festwiese„ und auf dem Weinberg. Ausgeschilderte Baumarten und regelmäßige botanische und ornithologische Führungen machen ihn zu einem Natur-Lehrpfad.
- Der Artenschutzweg in Teltow am Zehnrutengraben. Auch er ist ein Naturlehrpfad.
- Der Röthepfuhl in Ruhlsdorf
- Das Toteisloch in Stahnsdorf (Nähe Striewitzweg)
