Ziel ist die Bundesliga
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Teltow will Wachstumskern werden
Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) will die Wirtschaftsförderung in der Stadt stärken. Innerhalb einer Strukturreform in der Stadtverwaltung soll der Posten des Wirtschaftsförderers von einer halben auf eine Vollzeitstelle heraufgestuft werden. „Dadurch erhält dieser wichtige Bereich eine ganz neue Bedeutung“, sagt Schmidt. Die Wirtschaftsförderung soll zudem mit dem Landkreis „enger vernetzt“ werden. Bis Mitte 2010 wird es laut Schmidt „eine gemeinsame Lösung“ geben, die Teltow und den Kreis sowie die Nachbarkommen Kleinmachnow und Stahnsdorf umfasst.
Unternehmensansiedlungen sollen die finanzielle Situation der Stadt verbessern. „Bei Gewerbesteuern und Landeszuweisungen wird es in diesem und im kommenden Jahr Einbußen geben. Deshalb müssen wir die Einnahmen erhöhen“, so Schmidt. Einen Anstieg der Gebühren zum Beispiel für die Straßenreinigung schloss der Bürgermeister in diesem Zusammenhang nicht aus.
Einen Schub für die regionale Wirtschaft erwartet Schmidt auch von der erhofften Ausweisung als Regionaler Wachstumskern. Der Status ist mit finanzieller Förderung des Landes verbunden. In einer ersten Runde war die Teltower Region nicht als Wachstumskern eingestuft worden. Mitte Februar soll nun ein Entwicklungskonzept verabschiedet werden, mit dem sich Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow erneut bewerben. „Ich sehe gute Chancen für uns. Wir spielen nicht in der zweiten Liga, sondern befinden uns bereits in der Relegation zur Bundesliga.“
(sti)
MAZ, 27.1.2010